Krebspatient*innen sind sehr oft mit körperlichen, mit psychischen, sozialen und spirituellen Problemen konfrontiert.

Körperlich stehen Schmerzen, Fatigue und Nebenwirkungen der Therapie im Vordergrund.

Psychosozial bedeutet eine Krebserkrankung fast immer eine Veränderung der Lebensplanung, manchmal sogar eine existentielle Bedrohung durch Beeinträchtigung von Berufstätigkeit oder Alltagsfähigkeiten.

Psychisch leiden Betroffene häufig unter Ungewissheit und Kontrollverlust. Krebs konfrontiert mit der Endlichkeit des eigenen Lebens. Die Diagnose Krebs kann daher das Selbstbild und Wertesystem von Betroffenen erschüttern.

Hinzu können die alltäglichen Belastungen in Partnerschaft und Familie kommen, die möglicherweise durch die Erkrankung noch schwerer werden.

Die Psychoonkologie greift diese Probleme auf und sucht nach individuellen Lösungen und Umgangsweisen.

Zugang zum Angebot

Wenn Sie sich in der Krebsberatungsstelle des Tumorzentrums Bonn e.V. beraten lassen möchten:
Die Kontaktaufnahme erfolgt direkt über die Telefonnummer 0228 - 299 161.

Bei Bedarf empfehlen wir eine Beratung bei der unabhängigen Krebsberatungsstelle des Tumorzentrums Bonn e.V.. Ein Termin kann telefonisch vereinbart werden. Ergänzend zur medizinischen Therapie erhalten Betroffene hier zeitnah psychoonkologische und sozialrechtliche Beratung in allen Phasen des Krankheitsverlaufes. Angebote sind z. B. persönliche und telefonische Einzel-, Paar- und Familienberatung, psychoonkologische Begleitung, Informationen für den Umgang mit Kindern, Hilfen bei Antragstellungen (z. B. Schwerbehinderung, Rehabilitation, etc.), Beratung zu Vollmachten und Patientenverfügung, etc.

 

 


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Lesen Sie mehr darüber auf der gemeinsamen Webseite des Centrums für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Köln Düsseldorf.

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